Die Inhalte dieses Blogartikels Verbergen„In zwei Jahren macht das alles die KI.“
Diesen Satz hören wir im Team inzwischen fast jede Woche. Und ehrlich gesagt verstehen wir die Frage dahinter gut. Viele Menschen fragen sich gerade, ob ihr Beruf in zehn Jahren überhaupt noch gebraucht wird. Da liegt die nächste Frage nah: Kann KI auch Chatterinnen und Chatter ersetzen?
Künstliche Intelligenz begegnet uns heute fast überall. Sie schreibt Texte, beantwortet Kundenanfragen, erstellt Bilder, plant Reisen und führt ganze Gespräche. Also liegt die Vermutung nah, dass sie irgendwann auch die Arbeit von Chatterinnen und Chattern übernimmt.
Genau deshalb bekommen wir diese Frage immer häufiger gestellt. Interessentinnen und Interessenten sprechen uns darauf an, Teilnehmerinnen und Teilnehmer stellen sie in den Q&A-Calls, und manchmal kommt sie sogar von Menschen, die längst selbst als Chatterin oder Chatter arbeiten.
Unsere Antwort darauf ist ein klares Jein.
Natürlich verändert KI die Arbeit, und das passiert schon heute. Viele Chatterinnen und Chatter nutzen ChatGPT und ähnliche Programme längst im Alltag. Auch wir im Team arbeiten jeden Tag damit und sehen sehr deutlich, wie schnell sich diese Entwicklung bewegt.
Trotzdem beobachten wir etwas Spannendes. Inzwischen arbeiten über 1.600 Chatterinnen und Chatter mit der Anonym Chatten-Methode. Jeden Tag entstehen daraus Gespräche mit Interessenten, Termine und neue Kunden für Unternehmerinnen und Unternehmer. Gleichzeitig wird KI immer leistungsfähiger. Rein rechnerisch müsste die Nachfrage nach menschlichen Chatterinnen und Chattern also längst sinken. Genau das sehen wir in der Praxis bisher jedoch nicht.
Deshalb schauen wir uns in diesem Artikel die Frage an, die hinter all dem steckt: Kann KI die Arbeit einer Chatterin oder eines Chatters wirklich ersetzen, oder verändert sie vor allem, wie diese Arbeit in Zukunft aussieht?
Warum diese Frage überhaupt so häufig gestellt wird
Vor fünf Jahren hätte sie kaum jemand gestellt. Heute sieht die Welt anders aus. Fast jeder hat schon einmal mit ChatGPT geschrieben. Viele nutzen KI im Büro, beim Verfassen von E-Mails, für Präsentationen oder für die Recherche. Manche lassen sich ganze Bewerbungen, Social-Media-Beiträge oder Verkaufstexte erstellen.
Wer das erlebt, kommt fast zwangsläufig zu einem naheliegenden Schluss: Wenn KI inzwischen so gut schreibt, warum sollte dann noch jemand fürs Schreiben von Nachrichten bezahlt werden?
Die Frage wirkt logisch. Sie beruht allerdings auf einer Annahme, die in der Praxis oft danebenliegt. Viele Menschen glauben, die eigentliche Aufgabe einer Chatterin oder eines Chatters bestehe darin, Nachrichten zu schreiben. Nach unserer Erfahrung ist das jedoch nur ein kleiner Teil der Arbeit.
Wenn KI so gut schreibt, warum beschäftigen Unternehmer überhaupt noch Chatter?
Auf den ersten Blick scheint die Antwort einfach. Wenn eine KI in wenigen Sekunden Nachrichten schreibt, warum sollte ein Unternehmer dann noch Geld für einen Menschen ausgeben? Genau hier beginnt das eigentliche Missverständnis.
Viele stellen sich die Arbeit recht simpel vor: Ein Interessent stellt eine Frage, die Chatterin beantwortet sie, das Gespräch geht weiter. In der Realität laufen die meisten Gespräche anders. Nehmen wir ein Beispiel. Ein Interessent schreibt:
„Ich weiß nicht, ob das überhaupt etwas für mich ist.“
Diesen Satz lesen Chatterinnen und Chatter ständig. Natürlich kann eine KI darauf reagieren. Sie liefert Informationen, erklärt Vorteile, verweist auf häufige Fragen. Daran scheitert die Technik längst nicht mehr.
Die eigentliche Herausforderung liegt woanders. Bevor überhaupt eine Antwort kommt, gilt es zu verstehen, warum dieser Mensch den Satz schreibt. Fehlt Vertrauen? Hat er schon schlechte Erfahrungen gemacht? Fragt er sich, ob der Aufwand zu groß ist? Oder hat er das Angebot schlicht noch nicht ganz verstanden?
Deshalb entscheidet die Antwort allein häufig noch gar nichts. Entscheidend ist, herauszufinden, was die Person wirklich beschäftigt. Eine gute Chatterin versucht deshalb zuerst zu verstehen, was ihr Gegenüber meint, und antwortet erst danach. Das klingt nach einem kleinen Unterschied, macht im Alltag aber erstaunlich viel aus.

Eine Beobachtung machen wir seit Jahren immer wieder. Wenn neue Teilnehmerinnen und Teilnehmer starten, glauben viele zuerst, sie müssten besonders schlagfertig sein, auf jede Frage sofort die perfekte Antwort liefern und möglichst überzeugend schreiben. Das klingt logisch, schließlich besteht die Arbeit aus Gesprächen.
In der Praxis zeigt sich oft etwas anderes. Die erfolgreichsten Chatterinnen und Chatter schreiben häufig weniger als andere. Sie verfassen weder die längsten Nachrichten noch die raffiniertesten Formulierungen. Stattdessen lesen sie aufmerksam, stellen gute Rückfragen und versuchen zuerst zu verstehen, was die andere Person beschäftigt. Nehmen wir eine Nachricht wie:
„Ich habe aktuell eigentlich keine Zeit.“
Wer gerade erst anfängt, antwortet oft sofort und erklärt, dass der Aufwand überschaubar ist und sich die Tätigkeit flexibel in den Alltag einbauen lässt. Eine erfahrene Chatterin reagiert anders. Sie fragt zunächst:
„Was bedeutet aktuell keine Zeit für dich?“
Genau an dieser Stelle wird aus einer einfachen Nachricht ein echtes Gespräch. Manchmal arbeitet die Person im Schichtdienst. Manchmal betreut sie kleine Kinder. Manchmal pflegt sie Angehörige. Und manchmal fehlt gar nicht die Zeit, sondern der Mut, etwas Neues auszuprobieren.
Auf dem Bildschirm sehen all diese Situationen gleich aus. Im echten Gespräch sind sie völlig verschieden. Deshalb beobachten wir immer wieder, dass gute Chatterinnen und Chatter weniger versuchen, Menschen zu überzeugen. Sie wollen vielmehr herausfinden, was hinter einer Aussage steckt.
Kann KI Chatter ersetzen oder nur unterstützen?
Bevor wir darüber sprechen, wo Menschen weiterhin gebraucht werden, schauen wir ehrlich auf die Stärken der KI. Die sind beeindruckend. KI schreibt schnell, macht kaum Rechtschreibfehler, formuliert höflich und verarbeitet in Sekunden große Mengen an Informationen. Standardfragen beantwortet sie oft schneller als ein Mensch und sie wird dabei weder müde noch ungeduldig.
Deshalb überrascht es uns überhaupt nicht, dass immer mehr Unternehmen KI einsetzen. Und es überrascht uns ebenso wenig, dass viele Chatterinnen und Chatter heute schon damit arbeiten. Wer sich einen Formulierungsvorschlag erstellen lässt, einen Text auf Rechtschreibung prüft oder Ideen für eine Antwort sammelt, nutzt die Technik klug. Auch lange Dokumente oder Schulungsunterlagen lassen sich schneller erfassen, wenn KI die wichtigsten Inhalte zusammenfasst. Dafür eignet sie sich hervorragend.
Das heißt aber nicht, dass die eigentliche Aufgabe verschwindet. Denn zwischen einer gut formulierten Nachricht und einem guten Gespräch liegt ein Unterschied, den viele erst erkennen, wenn sie selbst ein paar Wochen mit Interessenten geschrieben haben.
Warum Menschen selten direkt sagen, was sie wirklich beschäftigt
Das gilt übrigens längst nicht nur beim Chatten. Wenn wir ehrlich sind, machen wir es alle. Jemand sagt:
„Ich muss mir das noch überlegen.“
Dahinter stecken ganz unterschiedliche Gedanken. Die eine Person will tatsächlich in Ruhe nachdenken. Die nächste spricht zuerst mit ihrem Partner. Wieder jemand findet das Angebot interessant, fragt sich aber, ob es gerade ins Budget passt. Und manchmal steckt dahinter ein höfliches Nein.
Wer gute Gespräche führt, reagiert deshalb nicht nur auf die Worte. Er versucht zu verstehen, was hinter den Worten liegt. Das gilt im persönlichen Gespräch genauso wie bei WhatsApp, LinkedIn oder anderen Messenger-Diensten.
Viele Unternehmerinnen und Unternehmer wissen das genau. Deshalb suchen sie weit mehr als jemanden, der einfach Nachrichten verschickt: Sie suchen jemanden, der aufmerksam liest, Zusammenhänge erkennt und Gespräche sinnvoll weiterführt.
Natürlich wird KI auch hier immer besser. Trotzdem erleben wir gerade etwas anderes: Je mehr automatische Nachrichten Menschen bekommen, desto schneller spüren sie, ob sich jemand wirklich mit ihrer Frage beschäftigt hat oder ob nur ein Textbaustein verschickt wurde. Viele können kaum in Worte fassen, woran sie den Unterschied erkennen. Aber sie spüren ihn.
Wie Chatter KI heute bereits nutzen
Manchmal entsteht der Eindruck, wir müssten uns zwischen Mensch und KI entscheiden. So sehen wir das überhaupt nicht. Die spannendste Entwicklung der letzten Jahre ist für uns, dass viele Chatterinnen und Chatter KI längst selbstverständlich in ihren Alltag einbauen. Mal lassen sie eine Formulierung verbessern, mal prüfen sie einen Text, mal holen sie sich Ideen für eine Antwort. Auch bei langen Dokumenten hilft KI, die wichtigsten Inhalte schneller zu erfassen.
Dadurch sparen sie Zeit und können sich stärker auf die eigentlichen Gespräche konzentrieren. Genau darin sehen wir aktuell die größte Stärke der KI: Sie nimmt Routinearbeit ab. So bleibt mehr Zeit für das, was Menschen besonders gut können.
Ein Beispiel: Wenn eine Unternehmerin ein neues Angebot entwickelt, muss eine Chatterin zuerst verstehen, worum es überhaupt geht. Früher hieß das oft, lange Dokumente zu lesen oder umfangreiche Schulungen zu besuchen. Heute fasst KI die wichtigsten Informationen in wenigen Minuten zusammen. Das erleichtert den Einstieg spürbar. Das Gespräch mit dem Interessenten führt am Ende trotzdem die Chatterin.
Deshalb finden wir die Frage „Wird KI Chatter ersetzen?“ inzwischen weniger spannend als noch vor einigen Jahren. Viel interessanter ist für uns:
Wie nutzen Chatterinnen und Chatter KI sinnvoll, um ihre Arbeit noch besser zu machen?

Welche Aufgaben kann KI bei Chattern übernehmen?
Hört sich das bisher so an, als hielten wir KI für harmlos?
Nein, ist sie nicht. An einigen Stellen nimmt sie Chatterinnen und Chattern heute schon spürbar Arbeit ab, z.B.
- Standardfragen lassen sich automatisieren.
- Terminbestätigungen verschicken sich von selbst.
- Erinnerungen an Gespräche oder Termine laufen längst ohne menschliches Zutun.
- Auch Informationsmaterial wird künftig immer öfter automatisch bereitgestellt.
Wenn jemand wissen will, wann ein Webinar stattfindet, welche Unterlagen er bekommt oder wie der Ablauf aussieht, liefert eine KI das problemlos. Deshalb wird sich die Arbeit von Chatterinnen und Chattern verändern. Viele Routineaufgaben laufen künftig schneller und automatisierter als heute.
Das ist weder gut noch schlecht, sondern schlicht eine Entwicklung, die schon begonnen hat. Wer heute als Chatterin oder Chatter arbeitet, sollte deshalb gegen KI gar nicht erst antreten wollen. Viel klüger ist es, die neuen Möglichkeiten kennenzulernen und für die eigene Arbeit zu nutzen. Genau dort entsteht der eigentliche Vorteil: Während KI die Standardaufgaben übernimmt, bleibt mehr Zeit für die Gespräche, in denen Menschen den Unterschied machen.
Welche Fähigkeiten in Zukunft wichtiger werden
Wenn KI immer mehr Routine übernimmt, stellt sich sofort eine andere Frage: Welche Fähigkeiten werden dadurch wichtiger? Aus unserer Sicht sind das andere, als viele zuerst vermuten. Die Zukunft gehört wahrscheinlich nicht den Menschen, die am schnellsten tippen oder die längsten Nachrichten schreiben.
Wichtiger wird die Fähigkeit, Informationen einzuordnen und gute Gespräche zu führen. Dazu gehört, aufmerksam zu lesen, die richtigen Rückfragen zu stellen und zu erkennen, wann hinter einer einfachen Aussage ein ganz anderes Thema steckt. Nehmen wir noch einmal den Satz:
„Ich muss mir das noch überlegen.“
Eine KI antwortet darauf mit einem neutralen Satz. Eine gute Chatterin fragt sich zuerst, warum die Person überhaupt zögert. Diese Fähigkeit wird in Zukunft sogar wertvoller. Je mehr Informationen automatisch entstehen, desto wichtiger wird es, sie richtig einzuordnen.
Das gilt weit über das Chatten hinaus, für viele Berufe. Menschen werden immer seltener dafür bezahlt, Informationen zu beschaffen. Sie werden immer häufiger dafür bezahlt, Informationen sinnvoll zu nutzen. Genau deshalb sehen wir die Zukunft von Chatterinnen und Chattern weiterhin positiv.
Was Forschung und Fachleute zur Zukunft der KI sagen
Die Erfahrung aus dem Chatter-Alltag deckt sich mit dem, was Forschung und Fachleute aktuell beobachten. Gleich drei Beispiele zeigen, in welche Richtung es geht.
Wie weit die Technik heute wirklich reicht, zeigt eine Studie der Carnegie Mellon University. In einem realistischen Büro-Test erledigte selbst das stärkste KI-Modell nur etwa ein Viertel der Aufgaben eigenständig und scheiterte am Rest. KI nimmt also Arbeit ab, die Verantwortung für ein gutes Ergebnis bleibt beim Menschen.
Auch das Weltwirtschaftsforum kommt in seinem Future of Jobs Report zu einem ähnlichen Schluss. Neben technischem Wissen gewinnen gerade menschliche Fähigkeiten an Bedeutung, etwa analytisches Denken, Neugier, Flexibilität und der Umgang mit anderen Menschen. Genau die Stärken also, die eine gute Chatterin täglich einsetzt.
Diese Sicht teilen auch Menschen, die mitten in der KI-Entwicklung stehen. Reid Hoffman, Mitgründer von LinkedIn, hat dazu ein ganzes Buch geschrieben. In Superagency beschreibt er KI als Verstärker menschlicher Fähigkeiten statt als Ersatz für sie. Er nennt KI einen kraftvollen Informations-Sortierer, der hilft, große Mengen an Wissen schnell zu erfassen und einzuordnen. Sein eigenes Buch hat er von einer KI auf Fakten prüfen lassen, geschrieben hat er es trotzdem selbst. Genau dieses Zusammenspiel erleben wir jeden Tag bei unseren Chatterinnen und Chattern: Die KI nimmt die Routine ab, die Verbindung zum Menschen schaffen sie selbst.
Wenn du heute neu startest
Manchmal werden wir gefragt, ob wir heute überhaupt noch mit dem Chatten anfangen würden. Die Antwort ist klar: Ja. Allerdings würden wir ein paar Dinge anders machen als noch vor wenigen Jahren.
Wir würden möglichst früh lernen, wie KI funktioniert und an welchen Stellen sie Arbeit abnimmt. Wir würden sie nutzen, um schneller zu recherchieren, Informationen zusammenzufassen oder Formulierungen zu verbessern. Gleichzeitig würden wir darauf achten, dass die eigentlichen Gespräche die eigene Handschrift behalten. Denn genau dort entsteht der Unterschied. Menschen möchten verstanden werden, sie wollen Antworten auf ihre Fragen, und sie wollen wissen, ob ein Angebot zu ihrer Situation passt.
Deshalb würden wir heute gar nicht versuchen, besser zu sein als eine KI. Das wäre der falsche Ansatz. Wir würden lernen, mit ihr zusammenzuarbeiten. Genau das machen viele erfolgreiche Chatterinnen und Chatter längst: Sie nutzen moderne Werkzeuge, sparen Zeit bei der Routine und konzentrieren sich stärker auf die Gespräche selbst.
Deshalb haben wir keine Sorge, dass gute Chatterinnen und Chatter in den nächsten Jahren überflüssig werden. Ja, die Werkzeuge verändern sich. Die Art, wie Menschen Entscheidungen treffen, verändert sich dagegen viel langsamer.

Was wir bei über 1.600 Chatterinnen und Chattern beobachten
Natürlich gibt es auch Menschen, die sich Sorgen machen. Jede neue Technologie sorgt zuerst für Unsicherheit. Beim Internet war das so, bei Social Media war das so, und genau das erleben wir jetzt wieder bei der KI.
Wenn wir auf die letzten Jahre zurückblicken, fällt uns etwas auf: Die erfolgreichsten Chatterinnen und Chatter waren selten die, die am schnellsten geschrieben haben. Auch die schönsten Formulierungen waren selten entscheidend. Oft waren es die Menschen, die neugierig geblieben sind, aufmerksam gelesen haben und bereit waren, sich auf ganz unterschiedliche Gesprächspartner einzulassen.
Genau diese Fähigkeiten behalten auch mit KI ihren Wert, im Gegenteil. Je mehr Informationen automatisch entstehen, desto wertvoller wird es, sie einzuordnen, Fragen zu stellen und Gespräche weiterzuführen. Deshalb sehen wir KI nicht als Konkurrenz, sondern als Werkzeug. Und Werkzeuge haben Menschen schon immer dabei geholfen, ihre Arbeit besser, schneller und einfacher zu machen.
Dass die Anonym Chatten-Methode richtig gut funktioniert, hat sich längst herumgesprochen. Über die Methode und ihre Gründerin Ulli Lang haben Forbes Austria, Focus, Bunte, das Magazin der Frau und Report24 berichtet, außerdem mehrere Einladungen ins Studio von OE24 in Wien.
Warum Unternehmer auch in Zukunft Chatter brauchen
Viele Unternehmerinnen und Unternehmer investieren Zeit und Geld, um Interessenten zu gewinnen. Sie schalten Anzeigen, erstellen Inhalte, veranstalten Webinare oder bieten kostenlose Informationen an. All das führt zunächst nur dazu, dass ein Interessent aufmerksam wird.
Ob daraus ein Gespräch, ein Termin oder ein Kunde entsteht, entscheidet sich meist erst danach. Genau hier kommen Chatterinnen und Chatter ins Spiel. Sie beantworten Fragen, helfen bei Unsicherheiten und sorgen dafür, dass Interessenten in Kontakt bleiben.
Natürlich unterstützt KI dabei. Trotzdem wollen viele Unternehmerinnen und Unternehmer weiterhin wissen, dass ein Mensch ein Auge auf die Gespräche hat, Rückfragen erkennt und im richtigen Moment individuell reagiert. Deshalb glauben wir, dass Unternehmen künftig auf eine Mischung aus beidem setzen, statt allein auf KI.
Werden Chatter durch KI ersetzt oder verändert sich nur die Arbeit?
Niemand kann heute sicher sagen, wie die Welt in fünf oder zehn Jahren aussieht. Die Entwicklung bei der KI verläuft rasant, deshalb wäre jede feste Prognose unseriös.
Was wir heute schon sehen, ist eine klare Richtung. KI übernimmt immer mehr Routine. Gleichzeitig konzentrieren sich Menschen stärker auf die Aufgaben, bei denen Erfahrung, Verständnis und gute Entscheidungen zählen.
Deshalb glauben wir nicht, dass die Zukunft entweder dem Menschen oder der KI gehört. Wahrscheinlich gehört sie beiden. Die Menschen, die künftig am erfolgreichsten arbeiten, ignorieren KI weder, noch automatisieren sie alles. Sie verbinden die Stärken beider Seiten. Genau das sehen wir heute schon bei vielen erfolgreichen Chatterinnen und Chattern.
Fazit
Kann KI Chatter ersetzen? Sie übernimmt einen Teil der Arbeit. Sie schreibt Texte, formuliert Antworten, stellt Informationen bereit und beschleunigt viele Abläufe. Was sie aktuell jedoch nicht ersetzt, ist das gute Gespräch.
Deshalb sehen wir KI auch nicht als Gegner, sondern als Werkzeug. Die erfolgreichsten Chatterinnen und Chatter der nächsten Jahre sind wahrscheinlich die, die moderne Technik klug nutzen und gleichzeitig verstehen, wie gute Gespräche funktionieren.
Menschen kaufen, wenn sie sich verstanden fühlen. Immer wegen einer echten Verbindung, niemals wegen eines perfekten Skripts.
Genau das bleibt der Kern. Eine KI schreibt den perfekten Satz. Den Menschen dahinter versteht am Ende ein Mensch.
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FAQ:
Kann KI Chatter komplett ersetzen?
Aktuell nicht. KI übernimmt viele Aufgaben rund um ein Gespräch, etwa Standardfragen oder das Bereitstellen von Informationen. Das eigentliche Gespräch, individuelle Rückfragen und das Einordnen von Situationen bleiben menschliche Aufgaben.
Werden Chatter in Zukunft noch gebraucht?
Nach unserer Einschätzung ja. Die Tätigkeit verändert sich, genau wie viele andere Berufe. Gleichzeitig brauchen Unternehmerinnen und Unternehmer weiterhin Menschen, die Gespräche begleiten, Fragen beantworten und Termine mit passenden Interessenten vereinbaren.
Nutzen Chatter selbst KI?
Ja. Viele Chatterinnen und Chatter setzen KI heute schon als Unterstützung ein. Sie lassen Formulierungen verbessern, prüfen Texte oder erfassen mit ihrer Hilfe Informationen schneller.
Muss ich mich mit KI auskennen, um Chatterin zu werden?
Für den Einstieg brauchst du kein technisches Vorwissen. Die wichtigsten Werkzeuge lernst du Schritt für Schritt kennen, sobald du damit arbeitest. In der 21-Tage-Ausbildung wirst du dabei begleitet.
Lohnt sich anonymes Chatten trotz KI noch?
Nach allem, was wir gerade beobachten: ja. Die Werkzeuge verändern sich, gute Gespräche bleiben gefragt. Genau dort liegt der Wert menschlicher Chatterinnen und Chatter.





